Futtermittel-Zusatzstoffe als Hebel für mehr Nachhaltigkeit

Immer mehr Tierproduzenten fragen sich: Wie kann ich in meinem Geschäft die Effizienz steigern und langfristig die Wirtschaftlichkeit verbessern? Beeinflussen meine Produktionsbedingungen die künftigen Generationen und was könnte eine nachhaltige Entwicklung am meisten fördern? Die Bedeutung der Nachhaltigkeit wächst daher im ganzen Bereich der Erzeugung der vom Tier stammenden Lebensmittel – vom Futtermittel bis auf den Teller. Um ihre Kunden noch besser dabei zu unterstützen, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte zu vereinen, hat BASF ein neues Verfahren zur Steuerung ihres Portfolios anhand von Nachhaltigkeitskriterien entwickelt.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2050 etwa neun Milliarden Menschen ausreichend Nahrung benötigen Mit dieser wachsenden Weltbevölkerung und einem steigenden Einkommen wird die Nachfrage nach Fleisch erwartungsgemäß stark zunehmen, besonders in den Schwellenländern. Dieser Nachfrageschub nach tierischem Protein wird begleitet von einem höheren Bedarf für Agrarland zur Futtermittelproduktion. Zusätzlich wird auch mehr Wasser und Energie für die Tierproduktion benötigt, was zu höheren Emissionen führt.


Gleichgewicht von Ökonomie, Ökologie und Sozialem

Die Tierproduktion ist ein gut organisierter und optimierter Wirtschaftssektor. Wenn man jedoch die Herausforderungen in der Zukunft berücksichtigt, gibt es für alle Partner in der Produktionskette ein Potential, um Ökonomie, Ökologie und soziale Aspekte in ein Gleichgewicht zu bringen. Die BASF hat ein neues, unternehmensweites Steuerungssystem entwickelt, um das Portfolio im Hinblick auf die Nachhaltigkeit auszurichten und dadurch die Bedürfniss ihrer Kunden besser zufrieden zu stellen. Die so genannte Sustainable Solution Steering-Methode zur Steuerung nachhaltiger Lösungen wird in der BASF angewendet, um systematisch die Nachhaltigkeitsaspekte aller ca. 50.000 relevanten Produktanwendungen mit einem Verkaufswert von 65 Milliarden Euro zu überprüfen und zu bewerten. Daraus ergibt sich ein ganz praktischer Nutzen, denn dieser externe Validierungsprozess ermöglicht es, den Beitrag einzelner Produkte hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit auf unterschiedlichen Märkten und in verschiedenen Anwendungsbereichen zu identifizieren und zu verbessern.


Die große Mehrheit der Produkte der BASF Tierernährung wie Luprosil®, Amasil®, Novasil®, Natugrain® TS oder Natuphos® leistet bereits einen substanziellen Beitrag zu dem gestiegenen Nachhaltigkeitsbedarf in der Wertschöpfungskette. Futtermittelzusatzstoffe steigern nicht nur den nutritiven Wert einer Futtermischung, sondern haben darüber hinaus noch weitere Vorteile. So kann eine richtige Futterzusammensetzung die Futterverwertung deutlich verbessern, was positive Auswirkungen auf den Ressourcenverbrauch und die Landnutzung hat. Futtermittelzusatzstoffe können außerdem das Güllemanagement, Wohlbefinden der Tiere sowie die Lebensmittelsicherheit verbessern.


Die richtige Mischung für positive Perspektiven

Vitamine, Enzyme ebenso wie Konservierungs- und Hygienemaßnahmen tragen zu einem intelligenten Wachstum bei, indem eine ausgefeilte Futtermischung dabei hilft, mehr mit weniger Input von Ressourcen zu produzieren. Gleichzeitig verhindern Maßnahmen zur Futterkonservierung und Verbesserung der hygienischen Qualität einen Verderb und reduzieren die möglichen Verluste auf ein Minimum. Verantwortungsbewusste Tierproduktion kann also nicht nur das Ansehen der Branche verbessern, sondern bildet auch die Basis für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft. Nachhaltigkeit ist für die BASF kein Endzustand einer Entwicklung, sondern eine Reise die geprägt ist von einer kontinuierlichen Verbesserung. Jeder Fortschritt auf dem Weg Fleisch nachhaltiger herzustellen verleiht dem Produkt am Ende einen zusätzlichen Wert.


Klicken Sie auf das Bild und lesen Sie den kompletten Artikel (in englisch), der im November 2014 von der Fachzeitschrift Feed Compounder veröffentlicht wurde.


Weitere Informationen:

EuroTier: Bitte treffen Sie uns vom 11. bis 14 November 2014 an unserem Stand (Halle 17, Stand E07) auf der Fachmesse EuroTier in Hannover und sprechen Sie mit uns darüber, wie wir Sie bei Fragen zur Nachhaltigkeit unterstützen können.


Webinar: Praktische Informationen zur Nachhaltigkeit zeigt das Webinar «Jointly Working on More Sustainable Livestock and Aquaculture Production» (Gemeinsam an einer nachhaltigeren Tierproduktion und Aquakultur arbeiten).


Besuchen Sie uns im Internet: www.animal-nutrition.basf.com und www.set.basf.com

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